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Klar, können Jungs und Mädels befreundet sein! Denke ich. Oder?

So, ich möchte mich jetzt auch einmal zu Wort melden. Ich heiße Olivia und bin achtzehn Jahre alt. Ich besuche die gleiche Schule wie Amélie und Cathi und bin (Natürlich!) mit ihnen befreundet.

Da mir aufgefallen ist, dass die beiden etwas von ihren besten Freunden erzählt haben, dachte ich, ich enthalte euch meinen auch nicht. Nun Ben, die Bühne gehört dir!

 

Ben und ich kennen uns jetzt ungefähr ein einhalb Jahre. Angefreundet haben wir uns durch meine beste Freundin Nina. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, weil wir beide Kampfsport machten und eh eher nicht so komplizierte Menschen waren. Der Gesprächsstoff ging eigentlich nie aus, wir hatten immer Spaß zusammen. Nur einer brachte das Ganze etwas ins Ungleichgewicht: Marc...


Man müsste dazu wohl erklären, dass Marc seit ein dreiviertel Jahren mein fester Freund ist, es Höhen und Tiefen gab... Was soll ich sagen, vielleicht spare ich mir das wohl eher für später auf. Jedenfalls war Marc nicht so gut auf Ben zu sprechen (Im Grunde genommen ist er es immer noch nicht.), weil er meint, dass es für Ben und mich nicht möglich wäre, eine rein platonische Beziehung zu führen, da er früher oder später eh etwas von mir wollen würde. (Was eigentlich ungerecht ist, da es ja hypothetisch auch andersrum sein könnte.) Er musste also jede Möglichkeit nutzen, dämliche Sprüche über Ben zu machen, ohne ihn überhaupt zu kennen. Wirklich, bis dahin hatten die beiden sich nie getroffen! Ben tat mir natürlich Leid, weil ich es für Quatsch hielt, wie verbohrt man Marcs Meinung anhängen konnte. Ich warnte ihn also, dass es da ein paar 'Unstimmigkeiten' gab, die auf seine Kosten gingen. Ich kann ihm wohl nicht verübeln, dass er anfing Marc zu hassen. Einfach aus Prinzip.

 

Es vergingen mehrere Monate, bis ich langsam auch anfing zu glauben, dass sich da eventuell etwas entwickelte. Das liegt daran, dass ich von Nina und von Ben wusste, dass er ursprünglich was von Nina wollte, die aber kein Interesse hatte. Ich bekam also plötzlich noch mehr Aufmerksamkeit, wurde ständig nach Treffen gefragt und bekam Komplimente. An sich fand ich das ganze ja echt schmeichelhaft. Ich bildete mir auch nicht viel darauf ein, da ich ehrlich gesagt nicht glauben konnte, dass sich noch jemand für mich interessieren sollte. Ich tat das Ganze also eher ab. Bis zu einem Tag, wo ich ihn mal wieder besuchen kam...

 

Eigentlich war es ganz lustig. Wir spielten etwas mit Bens kleinem Cousin, redeten welche Sporttechniken (Ich meine wirklich Sport.) wir verbessern könnten und schauten einen Film in seinem Zimmer. Einen Kinderfilm, es war also echt nichts dabei. Weil ich über eine Stelle irgendwie nicht so lachen konnte wie er, fing Ben an , mich zu kitzeln. Er warf mich um, setzte sich auf mich und ließ mich einfach nicht mehr los. Es war mir schon unangenehm, da ich absolut keine Chance hatte. Dreißig Kilo leichter und ein einhalb Köpfe kleiner konnte ich nicht viel ausrichten. Ich versuchte bloß, mich etwas abzuwenden. Mehr war mir nicht möglich, als er sich runter beugte und mich küsste. Der Kuss dauerte nicht lang, ich erwiderte ihn nicht, aber trotzdem hatten diese paar Sekunden es irgendwie zerstört. Wir schauten den Film einfach weiter, redeten nicht darüber. Eigentlich redeten wir generell nicht mehr viel. Marc holte mich kurze Zeit später ja eh ab, also hätte man auch nicht viel klären können. Zum Abschied umarmten wir uns kurz und ich ging zum Auto. Marc fragte nicht, was wir so getan hatten, er wollte wahrscheinlich seine Zeit nicht mit Gedanken an Ben verschwenden.

 

Meine Gedanken waren allerdings bei ihm. Hätte ich das Ganze kommen sehen sollen? War ich zu naiv? Hatte ich jetzt was Falsches getan? Von mir aus, war es eigentlich klar gewesen, dass wir uns auf freundschftlicher Ebene befanden. Tun wir das jetzt nicht mehr? War es für mich wirklich so schlimm? Fest stand, dass ich mit offenen Karten spielen wollte, sodass ich Marc einen Tag später von dem Kuss erzählte. Ihr könnt es euch ja denken, er reagierte natürlich sauer und auch weitere Treffen wollte er zuerst untersagen. Allerdings wurde ihm klar, dass das zu nichts führen würde, er könnte mir eh nichts vorschreiben. Ich war etwas unsicher, was das nun bedeutete. Ich bin immer noch unschlüssig, was der Vorfall bei uns verändert hat. Ich wollte eigentlich keine Veränderung. Vielleicht löst sich das Problem ja auch selbst. Oder ich zeige diesmal Initiative und kläre alles auf. Mal sehen, wie ich das angehen könnte.

Xoxo Olivia :*

20.12.15 21:05
 


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